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Monday, February 11, 2008

Guangzhou Violations! Party auf chinesisch








Traditionel wird seit dem Herbstsemester 2007 an der CUHK der Titel "Mr. Holiday" vergeben. Dabei muss sich der Träger dieses Titels durch herausragende Leistungen in den social events beweisen, sowohl in den Einzeldisziplinen als auch in der Manschaftswertung. Für das Frühlingssemester kristalisiert sich Herr Grogo aufgrund der begünstigten Kursplanung als klarer Titelfavorit heraus, aber wie ich schon bereits mehrere Male erwähnt habe: "der Mister Holiday wird nicht geboren, der wird gemacht!!!"

Als erste Bewährungsprobe führte er uns natürlich auch gleich in das Partyleben von Guangzhou ein, eine willkommende Abwechslung zum doch sehr verwestlichen Leben in Hong Kong. Obwohl Gaungzhou und Hong Kong nur 2h von einander entfernt sind trennen diese beiden Städte Welten, so spiegelt es sich mehr oder minder im Nachtleben wieder. Optisch hat man sich so gut wie alles aus Hong Kong abgeschaut, sieht man ein wenig genauer hin, erkennt man schon sehr deutlich dass in Hong Kong wesentlich mehr wenn nicht nur Ausländer das Nachtleben prägen. In Guangzhou stehen die Männer meistens nur am Rand und schauen ihren Freundinnen/Frauen/Geliebte oder wer sich auch immer da befindet zu und bezahlten schön artig. Dabei spielen sie Würfelspiele und essen Obst, ja es ist kein Witz, sie spielen Würfelspiele in einer Disco und essen Obst!!! Das ganze Bild wirkt noch bizarer durch die Verkleidung der meisten Damen, die mit Wollmütze, Schal und Minirock in der Disco rumlaufen. Andere Länder andere Sitten, das gilt auch für das Ansprechen bzw. Anfassen der Damen, was "Lamborgini Kulins" auch gleich zu spüren bekam :) als er sich eine gefangen hat

Bilder sagen da glaube ich alles, jeder weitere Kommentar ersparrt sich von selbst :-)

Friday, February 8, 2008

Vietnamesen, ein Volk von Pyromanen :-)











Kleines Bilderupdate von der Silvesternacht...

Monday, February 4, 2008

Lunar New Year in Hanoi






Für Amerikaner mag es Thanks Giving sein, für die meisten Europäer ist es Weihnachten, in China und auch in Vietnam ist das Neujahrsfest. Dabei wird nicht wie wir es kennen nach dem gregorianischen Kalender gezählt sondern nach Vollmonden gerechnet. Dieses Jahr fällt das Neujahrsfest auf die Nacht vom 6./7 Februar, traditionell wird vorher jede Menge eingekauft, lixi (das sind diese kleinen roten Tütchenmit Geld) an Kinder verteilt und die Schulden vom letzten Jahr getilgt. Die kleinen Straßen in Hanoi sind restlos überfüllt mit Fussgänger, Mopedfahrer und neuerdings mit Erschrecken festzustellen, unheimliche viele Autos. Die Preise für sämtliche Produkte steigen in diesen Tagen um geschätzte 100%. Es ist DAS Ereignis des Jahres schlechthin, ein Familienfest andem auch der letzte Gauner seine krummen Geschäfte niederlegt um seine Familie zu besuchen. Die Atmosphäre ist doch recht einzigartig wenn man hier durch die Straßen geht, man kann es regelrecht riechen, es in den Gesichtern der Leute sehen, es in ihren Handlungen und Bewegungen erkennen. Irgendwie aufregend.... wahrscheinlich auch dadurch erklärbar, dass ich seit dem ich als kleines Kind aus Vietnamd weggegangen bin noch nie das Neujahrsfest in Vietnam verbacht habe. Es ist unheimlich kalt in Hanoi, der Fahrtwind auf dem Moped und der Regen macht das alles nicht unbedingt angenehmer... für alle die vorhaben in den kommenden Tagen hier nach Hanoi zu kommen ein kleiner Tip, zieht euch warm an!!!

Wednesday, January 23, 2008

Neues Semester, neues Glück.... watever!

Das neues Semester ist mitlerweile auch schon 2 Wochen alt. Dank der Erfahrungen aus dem letzten Semester bezüglich der Kurswahl, hier seien insbesondere die IASP-Kurse zu erwähnen, welche für Austauschstudenten gemacht wurden und das Niveau von Grundschulen besitzt, habe ich dieses Semester bewusst keine IASP-Kurse gewählt. Dafür aber jede Menge Kurse aus dem 3-4 Jahr. Resultat des ganzen ist, dass ich 5 Kurse habe die sich von Montag bis Donnerstag verteilen. Zu jeden dieser Kurse gibt es noch ein Turorial, indem es in kleinen Gruppen, à 5-6 Personen, mit der Lehrperson Fragepunkten der Vorlesungen und Problematiken angesprochen und diskutiert werden um das in der Vorlesung Aufgenommene vorzutragen. Diese Turorials nehmen jeweils 2 Stunden in Anspruch wie die Vorlesungen auch, somit komme ich auf 20h!!! pro Woche. Der Stressfaktor ist damit natürlich erhöht worden, aber nachdem ich letztes Semester den Namen "Mr. Holiday" verpasst bekam, muss dieses Semester auch was Produktives geleistet werden :-) Thematisch und auch Methodisch sind die Kurse im diesen Semester wesentlich besser und auch anspruchsvoller und somit auch interessanter für mich.

Bekanntschaft mit den Freshmen des neuen Semesters habe ich auch schon gemacht, das komische Gefühl, dass man aus dem letzten Semester übrig geblieben ist und man ja eigentlich an ganz andere Leute gewohnt sind, die auch schon wieder alle weg sind werde ich trotzdem nicht los. Ich hänge wirklich noch zu sehr an meinen Buddies vom letzten Semester :-) Aber da muss man wohl durch als Lurch wenn man Frosch werden will und ich werde mich zwangsweise auch damit anfreunden müssen. Das nächste Reiseziel steht auch schon fest, zum Lunar New Year, dem chinesischen Neujahrsfest werde ich nach Vietnam fliegen und 10 Tage in Hanoi verbringen, vielleicht auch mehr... mal sehen ob ich es länger in Vietnam aushalten kann, langweiliger als hier auf dem Campus kann es fast nicht werden, da so ziemlich alle Chinesen zu ihren Familien fahren und die Atmosphäre einer Geisterstadt sich an der CUHK wieder breit macht.

Kommendes Wochenende geht es erstmal wieder nach Guangzhou, diesmal mit paar Leuten aus Deutschland, um richtig Party zu machen. Bilder und Erlebnisbericht wird es auch nach diesem Event geben, für den passenden Alkoholpegel bei allen Beteiligten wird Herr Ole "Anwärter-auf-den-Mr.-Holiday-Titel-2nd-Term" Grogro schon sorgen :-)

So far so good... 55 days to go!

Good night Germany!

Monday, January 7, 2008

Die Einsamkeit der Großstadt...

... hat auch mich eingeholt. Kaum zu glauben, dass ich sowas hier in Hong Kong erleben würde aber es ist Wirklichkeit. Ich dachte in Hannover wäre mir manchmal langweilig, aber hier in Hong Kong durfte ich 4 Tage pure Langeweile erleben... der Grund? Alle die ich kannte waren weg, auf und davon. Der Campus war leer und falls ich doch mal eine Seele antraf, dann waren es meistens Putzfrauen oder Bauarbeiter die vor unserer Haustür einen neuen Fußweg reinzimmerten. So kam es, dass ich in den 4 Tagen kaum bis gar nicht geredet habe abgesehen von Telefonaten mit Leuten die in Weitweitweg wohnten. Und das zu einer Zeit wo eisige Temperaturen in Hong Kong herrschten, ich habe fast gefroren und mich eiligst mit Winterklamotten zugedeckt. Dicke Winterjacke mit Fellkragen, Pullover, Sweatshirts mit Wolleinlage um die 14°C hier in Hong Kong zu überleben. Ironie der ganzen Geschichte: Das "kalte" Wetter hielt ganze 10 Tage an. Wenn man an tropische Temperaturen gewohnt ist, können 14°C und Wind einen die Laune ganz schön vermiesen. So habe ich nun einen halben Kleiderschrank mit Wintersachen, die ich dieses Jahr wohl nicht mehr brauche!! Vielleicht sollte ich meine nächste Reise für Kanada planen wo die dicken Klamotten auch ihren Zweck erfüllen... Vancouver ist gar nicht sooo weit weg und kostet nur 500€ hin und zurück :)

Zum Glück hat das Semester wieder angefangen und ich habe auch schon paar "freshmen" auf die Partymeile geführt, Orientation for Exchange Students! Die Langeweile lässt nach und nach... das Wetter wird auch besser. Das warst dann erstmal aus der Stadt der Lichter.

Hong Kong, Ortszeit 12:40, Sonnenschein mit leicht bevölktem Himmel, 22°C

Wednesday, January 2, 2008

Nachtrag Silvester

falls ihr noch nie korean bbq ausprobiert habt, unbedingt mal erleben, macht super viel Spass und ist auch noch lecker!!! falls es in Deutschland gibt vorrausgesetzt :-)











Tuesday, January 1, 2008

Weihnachten in Saigon, Silvester in Hong Kong
















Mitlerweile ist es auch in Hong Kong etwas kälter geworden, so dass ich die dicken Winterjacken und Wollpullover ausgepackt habe. 15°C sollte eigentlich genug sein aber wenn man das ganze Jahr über Temperaturen um die 30°C gewohnt ist, dann bekommt man schon bei 15°C Frostbeulen. Daher habe ich mich auch entschieden dieses Weihnachten an einem Strand zu verbringen, möglichst in einer Großstadt mit ein wenig Weihnachtsfeeling und wo nicht sooo viele Touris ihr Unwesend treiben. Als beste Option stellte sich Saigon auch bekannt als Ho Chi Ming City heraus. Und da ich zufällig auch die Landessprache spreche muss ich mich nicht von irgendwelchen Geldgeiern abzocken lassen :-)

Silvester in Hong Kong war eher unspektakulär, dafür aber haben wir aber Robert "die Kalkstange" schön abgefüllt :-)