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Thursday, February 21, 2008

Wann stehen Dozenten in Deutschland auf? - When do teachers in Germany usually get up?

Mittwoch Morgens 9.20 Ortszeit Hong Kong: Nach einer etwas langen Nacht in der unieigenen Kneipe, welke ich mich noch in meinen Träumen von der nächsten Reise ehe mich mein Lehrer, Dr. Ian Brandon Morley anrief um zu fragen ob ich doch nicht Lust habe nächste Woche ein Referat zu halten. Wer erkennt die Ironie an der Sache?? Richtig! Hinter dieser "Frage" verbirgt sich ein Zwang, für alle die nicht so schnell darauf kommen: Ich wurde nicht gefragt, ich wurde dazu verordnet! Seit wann kommt man so früh in die Unigebäuden rein?? Gibt es etwa ein Nachtwächter an den jeweiligen Eingängen und wie kommt man auf die Idee einen STUDENTEN um die Zeit anzurufen???
Aber so höflich wie Engländer nunmal sind, drücken sie sich nicht allzu direkt wie wir Deutschen aus. 50 Seiten lesen und eine Präsentation halten, so wollte ich schon immer mal geweckt werden!

Nun zu der Quizfrage bei dem es auch diesmal etwas zu gewinnen gibt:

Um welche Zeit steht der gemeine Dozent an einer deutschen Universität durchschnittlich auf?


for sam


Wendsday morning, 9.20 a.m. in Hong Kong: After a long night at the UC bar, I was still laying in my bed and dreaming of the next trip in south east Asia until my teacher, Dr. Ian Brandon Morley called me to ask for a presentation on next Tuesday. Well... the ironic thing is that he was not really "asking" for it, it was more like a "you have to do this" question. Never thought that you could enter your office that early in the morning and who the hell would call a student at that time, I'M NOT CHINESE?! Anyways, have to read through 50 pages, what a morning... always wanted to be wake up like that!

25 days to go :)

Monday, December 3, 2007

final exams @ 26°C outside in december







Es ist mal wieder an der Zeit euch ein wenig auf dem Laufenden zu halten. Seit meinem Geburtstag ist nicht wirklich viel passiert, das Semester neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu und die Kurse verlaufen auch nur noch schleppend, eigentlich nicht anders als in Deutschland. Von den knapp 400 Studenten die hier zu Beginn des Semesters angetreten sind werden etwa 300 die Uni verlassen, dafür kommen etwa 100 dazu was unsere Zahl an Exchange Students auf 200 reduziert. Das erste Semester ging so schnell vorbei, 3 ganze Monate... Die meisten Leute werde ich wohl nie wieder sehen, i feel sad... Bis zum offiziellen Ende des Semesters am 21.12 ist aber noch ein weing Zeit um die eine oder andere Party zu veranstallten :-) gesagt, getan und so haben wir in der vergangenen Woche auch richtig krachen lassen. Die meisten von uns werden das sicherlich wieder bereuen, da die final exams diese Woche und nächste Woche anstehen. Eine habe ich schon hinter mir und versuche mich für die nächste am morgigen Tag zu motivieren, leichter gesagt als getan... dafür bin ich am Donnerstag durch und muss noch eine Hausarbeit schreiben, dann habe ich endgültig Ruhe und kann mich den schönen Seiten des Lebens wittmen :-)

2. Dezember und es sind noch sonnige 26°C ich laufe immer noch in kurzen Sachen und flip flops auf dem Campus herum... ach wie vermisse ich das wetter in deutschland............. not!

Tuesday, November 20, 2007

Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein, ABER SICHER IST SICHER !!!






So oder ähnlich könnte man Allen bezeichnen, chinesischstämmiger Kanadier der hier in Hong Kong als Exchange Student Physical Education studiert. An meinem 25. Geburtstag lud ich paar Leuten ein mit denen ich hier meistens rumhänge um eine gemütliche Runde zu machen und soviel Bier wie nur möglich zu verdrücken. Ein ganz normaler Abend wie man es aus den etlichen WGs aus Deutschland kennt sollte man meinen. Bis Allen kam und nach einer halben Dose Bier betrunken war, anfing mit Sachen um sich zu schmeissen und gequirlte Entenkacke zu erzählen... billiger kann man sich wohl nicht betrinken. Die Hemmschwelle scheint bei den meisten Asiaten recht niedrig zu sein

Ms. Victoria's Secret






Kaum zu glauben aber wahr, ich habe seit 3 Wochen nicht einen halben Fuss in einen Club oder Disco gesetzt, die Türsteher in Lan Kwai Fong vermissen mich schon bestimmt :-) Irgendwann muss man auch mal anfangen zu lernen. Diese Woche habe ich auch die Ergebnisse für meine midterms zurückbekommen. Alles "A" eine "1" würde man in Deutschland sagen... meine Presentation die mich 10 Seiten Ausarbeitung und etliche Nerven gekostet hat, was an der Unfähigkeit meiner Groupmates lag, wurde ebenfalls mit einem "A" benotet. Im großen und ganzen hat es sich gelohnt zu lernen und langweilig ist es mir auf dem Campus dank Ms. Victoria's Secret auch nicht geworden :-) Samantha Jessica Wong, kommt aus Seattle und ist nicht gerade die typische Amerikanerin aus dem mittleren Westen, spricht fließend Cantonesisch was mir unheimlich dabei hilft meine zur Rostkrusten verkommenen Cantonesischkenntnisse aufzubessern. Ich fühle mich in Hong Kong mittlerweile richtig heimisch und habe fast das Gefühl, dass ich nie irgendwo anders gelebt habe. Eine Krafttrainingsgruppe habe ich auch gefunden, mit denen ich mich jeden Tag um 18 Uhr im University Gym treffe. Mein Leben ist somit sehr geordnet wie ihr sehen könnt :)

21. November 2007 - 15:35 Orszeit Hong Kong - 26°C, strahlender Sonnenschein

Thursday, November 1, 2007

Halloween Boat Bash











... war der Titel unsere Helloweenparty dieses Jahr. Die Idee sich 2 Bote zu mieten und damit im Hafen von Hong Kong zu cruisen ist schon nicht schlecht, zumal auch noch ein einer Weltstadt wie Hong Kong :-) Wir hatten jedenfalls eine Menge Spass und nüchtern ist auch keiner von den 92 Leuten vom Bord gegangen. Einige Alkoholleichen, die es mal wieder übertreiben mussten um anschließend von der Ambulanz abgeholt zu werden, haben natürlich auch nicht gefehlt. Wir hatten somit alles was eine gute Party ausmacht.

Sunday, October 21, 2007

Klausuren...




Es wird mal wieder Zeit euch ein wenig auf dem Laufenden zu halten und zu informieren was ich hier so treibe... Nunja die letzten Tagen waren eher weniger spektakulär, denn ich bin seit gut einer Woche damit beschäftigt zu lernen. Kaum zu glauben, dass ich dieses Wort doch nochmal in den Mund nehmen muss, aber es ist wahr. Es stehen midterms an, sowas wie ein Halbzeitbericht über die gelernten oder auch nicht gelernten Sachen. Ziel der ganzen Übung ist es, die lecture notes runterzuladen und einfach auswendig zu lernen, wie in der Schule halt. Womit ich am meisten zu kämpfen habe ist chinesisch, ich kann mir nicht alles merken, liegt wahrscheinlich daran, dass ich die wöchentlichen Hausaufgaben und Übungen ein wenig vernachlässig habe und nun, sagen wir mal ein wenig im Rückstand bin um es milde auszudrücken. Die kommenden 2 Tagen werden wohl darin bestehen, dass ich jeden tag 5h chinesisch lerne. Das midterms anstehen merkt und sieht man auch überall auf dem Campus. Fragt man mal jemanden ob der Zeit und Lust hast abends wegzugehen kommt auch prommt die Antwort "Nein, ich muss lernen". Auch die sonst so leeren Lernsäle sind mitlerweile hoffnungslos überfüllt und müssen nachtsüber von einen Türsteher bewacht werden der Sitzplätze verteilt. Nein das war ein Scherz mit dem Türsteher, aber komischerweise mögen es die chinesischen Studenten nachts zu lernen, weiss der Geier auch warum. Am Freitag bin ich dann auch das erste mal mit paar Leuten nach Shenzhen gefahren, dauert ganze 20 Minuten von der Uni aus. Es ist erste Stadt auf der Mainland China Seite, da kann man super billig einkaufen wie zum Beispiel einen Anzug für 80€ maßschneidern lassen oder einen Ledermantel aus Schaafsleder wie ich es gemacht habe :) *matrixstyle* Das Essen schmeckt auch erschreckend gut und ist saugünstig. Wir haben für 5 Leute noch nicht mal 30€ bezahlt und es hat viel viel besser geschmeckt als in Hong Kong. Dafür werden wir nächstes Wochenende wieder hinfahren der Uni-Kantine zu entfliehen :)

Saturday, September 22, 2007

schlaflos im duftenden hafen...






könnte man hier die Nächte wohl bezeichnen. Die meisten Studenten, darunter zähle ich mich selber auch, gehen nicht wirklich früh ins Bett. Es ist bis 3-4 Uhr nachts immer noch was los in den floors. Die einen bleiben wach um zu lernen, ja es ist kein Scherz, die chinesischen Studenten sind sehr sehr fleissig. Die anderen bleiben einfach nur so auf um nicht schlafen zu müssen, jawoll endlich nicht mehr zu Hause wo Mama einen 22 Uhr ins Bett schickt :-) Dann gibt es noch die letzte Sorte wie meiner einer der seine Zeit und das wenige Geld was er besitzt in den zahlreichen "all you can drink open bar" investiert. Was nun von den allen aufgeführten Sachen gesünder macht, besser ist oder mehr Spass macht und das "Sozialverhalten" fördert bleibt jedem überlassen darüber zu urteilen. Jedenfalls sind am nächsten Tag alle gleich "wach", was lernt mal also daraus??? Viele Wege führen in den Schlaf während einer Vorlesung! Jedoch nur eine um nette Leute kennenzulernen mit denen man auch an den folgenden Tagen nach dem Schlaf in der Vorlesung was machen kann :-)

Heute werde ich mal NICHT weggehen und so richtig früh in die Kiste hüpfen, so gegen 1 denke ich mal und das an einem Samstag!!!

good night germany

Tuesday, September 11, 2007

Woche II






Nach einer Woche Uni wird es mal wieder Zeit euch ein wenig über meine Erlebnisse zu berichten. Die CUHK ist hauptsächlich in 4 Colleges aufgeteilt: United College, New Asia College, Chung Chi College und Shaw College. Jedes College hat seinen eigenen Campus und paar Lehrveranstaltungen die vom College aus organisiert werden. Die meisten Vorlesungen werden jedoch von den Fakultäten gehalten und sind collegeübergreifend. Ich gehöre zum Shaw College und wohne auch auf deren Campus, im Kuo Mou Hall um genau zu sein. Die Vorlesungssäle sind top ausgestattet, man hat eher das Gefühl, dass man im Kino sitzt  um einen Sitzplatz muss man sich auch nie Sorgen machen. Die Säle sind immer recht groß, dass jeder locker mindestens 2 Sitze in Anspruch nehmen kann.
Das Niveau der Vorlesungen ist jedoch recht dürftig, wenn nicht sogar indirekt proportional zur Ausstattung  Der Prof erzählt 3h lang, es gibt keine Diskussion oder Auseinandersetzungen mit den Themen, Fragen gibt es auch nicht. Die Termpapers setzen sich dann aus den vom Prof erzählten zusammen. Das ganze hat eher den Charakter vom auswendiglernen als vom studieren. Ich werde mich nächstes Semester in den Postgraduate Courses einschreiben, in den Undergraduate Courses lernt man nicht wirklich viel. Sich in die Bibliothek zu setzen und ein Buch durchzulesen bringt wohl mehr. Das einzige was bisher richtig Spass macht und wo ich auch gefordert werde ist Pu tong hua... mal sehen wie die nächsten Wochen werden.

Soweit erstmal, schöne Grüße vom anderen Ende der Welt. Das Wetter ist hier traumhaft, jeden Tag 27-31°C und das relativ konstant.

Wednesday, September 5, 2007

Eindrücke von der Uni

obligatorisches Vorglühen vor der Erstürmung der Bar - v.L.n.R. Theodor von der University of California Irvine, Christopher der Zweite Entsandte aus Hannover, Robert Carlos von der Rijksuniversiteit Groningen

Ich habe die ersten 3 Tage erfolgreich überstanden, am Montag hatte ich die erste Vorlesung in Geschichte über "Tradition and Transformation of Western History" gehabt. Der Professor hat bei C.Warren Hollister in Kalifornien studiert, einer der, wenn nicht DER bekannteste(n) englischsprachigen Historiker für das mitteralterliche Europa.

Dienstag stand nur Pu tong hua an, war mit 3h am stück aber auch genug :-) am Abend haben wir noch die Campusbar gestörmt und bis 2 Party gemacht obwohl eigentlich alles nach 12uhr auf dem Campus dicht machen muss.

Mittwoch auch schon 9 Uhr aus den Federn um 10.30 "Politics and Massmedia" zu belegen. Mein Pech, dass der Prof. 80% Cantonesisch gesprochen hat und ich somit recht wenig verstand auch wenn ich paar Sätze und Aussagen auf Cantonesisch verstand. Ich bat ihn nach der Vorlesung freundlich ob er ab der nächsten Sitzung doch ein wenig mehr in Englisch zu lehren.
Am Abend gab es dann ein Treffen von Exchangestudents aus meiner Hall um alle mal zu Gesicht zu bekommen, das obligatorische Bier danach durfte auch nicht fehlen. Auf mein Floor angekommen habe ich mich nun auch noch breitschlagen lassen an der orientation week der Hall teilzunehmen um mehr locals hier kennenzulernen, mal schauen wie es wird, habe jedenfalls ein T-Shirt und einen Block für die Einschreibung bekommen :-)

Morgen steht der zweite Teil von Pu tong hua in der Woche an. Am Abend geht es wieder nach Lon Kwai Fong, DIE Partymeile von Hong Kong, ich brauche Schlaf um Morgen fit zu sein.

Good night Germany, good Morning Hong Kong!