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Friday, January 1, 2010
Hong Kong reloaded!!!
Wer hätte das gedacht, dass es mich wieder nach Hong Kong verschlägt?! :-) Ich glaube, dass ich so schnell nicht von dieser Stadt loskomme. Es geht wieder an die Chinese University of Hong Kong, jedoch nicht wie bei meinem ersten Besuch als Austauschstudent, sondern um endlich meine Magisterarbeit über die Bühne zu bringen. Da mein Thema die Demokratisierung Hong Kongs unter der Chinesischen Regierung heisst, läge doch nichts näheres als dieser wunderbaren Stadt einen Besuch abzustatten und mich für die nächsten 6 Monate hier intensiv meiner hoffentlich vorerst letzten Schrift zu widmen. In einer Woche geht es los, Mr. Holiday is back in HK!! Stay tuned
Saturday, May 17, 2008
Thursday, April 17, 2008
update - Lagebericht aus der Stadt der Lichter
Es wird mal wieder Zeit euch, meine sehr geehrten Blogleser, auf dem Laufenden zu halten was in den letzten Wochen bei mir alles passiert ist. Wie bereits in einen der vorrangegangenen Beiträge erwähnt wurde, hat mich der Martin in Hong Kong für einpaar Tage besucht. Eigentlich wollten wir auch einen kleinen Trip in den Süden Chinas unternehmen, aber der Bungyjump in Macau hat mich auch direkt zum Orthopäden gebracht, so das ich den Trip canceln musste. Eine Woche später ist meine kleine liebe Freundin aus den USA auch angereist um mich während ihrer Springbreak für 10 Tage zu besuchen. Da wir beide Hong Kong schon mehr als genug gesehen haben, war Thailand eine wilkommende Abwechslung für eine Woche. Wer von euch eine kleine Pause, Auszeit oder einfach mal einen Ruhigen schieben will, den kann ich die kleine Insel Koh Tao im Golf von Thailand nur empfehlen. An diesen kleinen Örtchen tickt die Zeit einfach langsamer, Hektik und Stress haben die Bootsfahrt bis hierher nicht mehr überlebt. Sogar die Hunde sind hier faul, liegen den ganzen Tag nur herum und bewegen sich noch nicht mal, wenn man ihnen Essen zuwirft. Bangkok war dann genau das Gegenteil, sehr überfüllt und stressig, typisch großstadt würde man meinen aber trotzdem sehenswert. Ein Remake der Bootparty gab es auch wieder in diesem Semester um den Neuankömmlingen diese CUHK Tradition nicht zu verwähren. Eine Woche danach bin ich mit 6 weiteren Leuten in Taiwan eingefallen um im Dienst der Volksrepublik China diese kleine abtrünnige Republik, ihr Alkoholvorkommen und natürlich die schönen Frauen auszuspionieren. Jedes Jahr findet in Kenting, eigentlich eine 1000 Seelengemeinde im Süden der Insel wo sonst der Hund begraben liegt, die wohl größte Ansammlung von leicht bekleideten Frauen statt. Das Kenting beach and music festival war der Highlight des 2ten Semster für uns und auch das erste Mal wo wir zusammen verreist sind, mit "Wir" meine ich die Leuten mit denen ich in Hong Kong auch sonst was unternehme.
Momentan streut sich mein Bewegungsradius zwischen Bücherei, Learningroom und mein Bett. Ich habe 4 Papers zu schreiben die jeweils 10 Seiten lang sind und eine Klausur in 2 Wochen für die ich noch nicht wirklich gelernt habe... Langsam aber sicher neigt sich meine Zeit in Hong Kong dem Ende zu. Das Zweite Semester ist auch wieder wie das erste im Flug vorbeigezogen. Ich werde diese Stadt, meine Uni, die Leute mit denen ich hier meine Zeit verbracht habe aber auch sonst die Hong Kong Chinesen vermissen. Ich werde es vermissen, dass mein Raum nur 12 m² groß ist und ich es mit einem kleinen Chinesen teile. Das ölige Essen der Kantine das wir nach dem Training herunter würgen, die Abenden im Skitz wo alle volltrunken den Weg nach Hause nicht mehr finden, das feuchtwarme Wetter und die langen MTR-Fahrten nach Central... all diese Sachen werde ich so sehr vermissen jetzt wo mir langsam bewusst wird, dass ich bald gehen muss.
ABER NOCH IST ES NICHT SOWEIT VON DAHER GEHT ES HEUTE ABEND WIEDER AUF DIE PISTE!!!!!
Momentan streut sich mein Bewegungsradius zwischen Bücherei, Learningroom und mein Bett. Ich habe 4 Papers zu schreiben die jeweils 10 Seiten lang sind und eine Klausur in 2 Wochen für die ich noch nicht wirklich gelernt habe... Langsam aber sicher neigt sich meine Zeit in Hong Kong dem Ende zu. Das Zweite Semester ist auch wieder wie das erste im Flug vorbeigezogen. Ich werde diese Stadt, meine Uni, die Leute mit denen ich hier meine Zeit verbracht habe aber auch sonst die Hong Kong Chinesen vermissen. Ich werde es vermissen, dass mein Raum nur 12 m² groß ist und ich es mit einem kleinen Chinesen teile. Das ölige Essen der Kantine das wir nach dem Training herunter würgen, die Abenden im Skitz wo alle volltrunken den Weg nach Hause nicht mehr finden, das feuchtwarme Wetter und die langen MTR-Fahrten nach Central... all diese Sachen werde ich so sehr vermissen jetzt wo mir langsam bewusst wird, dass ich bald gehen muss.
ABER NOCH IST ES NICHT SOWEIT VON DAHER GEHT ES HEUTE ABEND WIEDER AUF DIE PISTE!!!!!
Sunday, September 2, 2007
Woche I
Die ersten 7 Tagen habe ich erfolgreich hinter mich gebracht und es ist Zeit ein wenig ausführlicher zu berichten.
CUHK:
The Chinese University of Hong Kong, heisst die Uni. Der Campus der Uni verteilt sich auf mehreren Hügeln bei einer Größe von 184ha ist das Ablaufen gar nicht so einfach. Es gibt ein Shuttlebussystem welches die Studenten und Bedienstete transportiert. Ausser den „normalen“ Ausstattungen einer Uni wie Rechenzentrum, Bibliotheken ect. Besitzt die CUHK ein eigenes Krankenhaus, das Price of Wales Hospital, eine Wetterstation, ein Stadion sowie eine olympiasize Schwimmbahn, etliche Sportplätze und Turnhallen, eine Metrostation die direckt auf dem Campus führt, einen Supermarkt sammt Spätshop der hungrige aber meist durstige Studenten mit Flüssignahrung in Form von Bier versorgt sowie eine Bank.
Hong Kong:
Es gibt wohl etliche Städte, die sich the city of lights nennen aber ich glaube nicht, dass es eine andere Stadt gibt die diesen Namen mehr verdienen würde als Hong Kong. Der Stromverbrauch ist hier wohl gigantisch aber was solls, man hats ja hier in China. Die Stadt ist doch sehr westlich geprägt, die Straßen sind wirklich sehr sehr sauber für eine Großstadt. Überall prangen Schilder von Sachen die man nicht machen darf und was es für Strafen dafür geben würde, in Deutschland würde man wohl dagegen auf die Barikaden gehen aber hier scheint man es zu akzeptieren, wie sonst soll man die über 7 mio. Registrierten Menschen auf engsten Raume ein geordnetes Zusammenleben ermöglichen. Es gibt riesige Einkaufszentren mit allen Möglichen Schnick Schnack die man gebrauchen oder auch nicht gebrauchen kann. Die meisten Leute sprechen mehr oder weniger gut Englisch, man kommt damit aber doch recht weit und wenn nicht, dann helfen immer noch Gestigen und Mimiken. Die Supermärkte unterscheiden sich eigentlich gar nicht von unseren, es gibt nur reichlich mehr angebote an frischer Nahrung. Eine frischgegrillte Ente kann man sich auch für 10€ hier einpacken lassen und mit nach Hause nehmen. Allgemein mangelt es hier nicht an Essen, es gibt aller 5m ein Restaurant oder eine Fressbude, wo man ganz schnell was verschlingen kann oder einfach nur mal eine Suppe ausschlürft. Billig ist es hier nicht wirklich, für 1l Milch muss ich zum Beispiel 2,50€ zahlen, NEIN ICH HABE MICH NICHT VERTIPPT 2,50€ FÜR 1L MILCH!!! Generell scheinen Milchprodukte hier viel teurer zu sein als anderswo, Importsachen sind hier extrem teuer. Der Konsum der Hong Kong Chinesen scheint auch gigantisch zu sein, da können wir uns aus Deutschland eine scheibe abschneiden. Man sieht hier überall Leute telefonieren und das rund um die Uhr, selbst nachts um 1 sieht man in der Metro immer noch reichlich Personen, die mit dem Handy am Ohr kleben und dabei fast einschlafen. Jeder 4te hat sowas wie ein Gameboy mitdem man in der Metro und auch unterwegs spielen kann um nicht gelangweilt zu sein. Diejenigen die sich keins leisten können, pennen einfach in der Metro. Bin wirklich gespannt ob es eine Statistik gibt wie viele Leute den Ausstieg verpassen, weil sie in der Metro schlafen. Nach Sonnenuntergang ist die Stadt ein einziges Lichtermeer, ein Ende scheint es nicht zu geben, soweit das Auge reicht.
Mein Leben in HK und an der CUHK:
Nach einer Woche „Orientation“ bin ich am Freitag in meine feste Bleibe für das nächste Jahr gezogen. Ich teile ein maximal 12m² großes Zimmer mit einem Mainlandchinesen, jeder von uns bekommt von der Uni ein Schreibtisch, ein Bett und ein Schrank gestellt für mehr reicht hier der Platz nicht. Das Studentenwohnheim hat ein eigenes Fitnesstudio, ein Basketballfeld, ein Squashfield und ein Tischtennisraum. Eine eigene Katine und ein in der Lobby stationierter Spätshop wo man auch wieder alle Möglichen Sachen kaufen kann. In der Lobby gibt es auch einen riesigen Fernseher inklusive 4 Sitzreihen, eine Art Minikino. Mein Roommate heisst Sun, kommt irgendwo aus der Mitte von China und spricht wirklich sehr gut Englisch. Andere Ausstauschstudenten hatten weniger Glück mit ihren Roommmates :-) Sun studiert Maschinenbau und ist geschätzte 1,60m groß, sehr sehr hilfsbereit und ein lustiger Typ. Wir haben in jeder Etage eine Gemeinschaftsküche sowie Sanitärräume. Das einzige was hier ein wenigstört sind die auf chinesische Größe angepassten Sachen. 2 Europäer passen auf 3 Bussitze, Waschbecken und Pissoirs sind auf Kniehöhe, ich und die meisten anderen Austauschstundenten passen nicht in die mit Trennwänden eingeräumten Pissoirs rein, wir müssen uns immer ein wenig seitlich drehen um reinzukommen :-) die Duschräume sind auf „halbe Hemden“ angepasst, mein Bett ist ganze 60cm breit. Der Mensch ist ein Gewöhnungstier :-)
Morgen habe ich schon den ersten Kurs und noch jede Menge Papierkram zu erledigen.
Good night good fight!
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